Hilding Rosenberg
Tomi P. Mäkelä · J.B. Metzler eBooks · 1998
geb. 21. 6. 1892 Bosjökloster, gest. 19. 5. 1985 Stockholm. Kl.-, Org.- und V.-Unterricht, 1909 Organistenprüfung und erste Kompositionen. Nach 1909 Tätigkeit als Kantor, Konzertpianist und Musiklehrer. 1915–1918 Studium an der Königlichen Musikakademie in Stockholm (Komposition und Kontrapunkt bei Ernst Ellberg; Kl. bei Richard Andersson; Dirigieren). Beschäftigung mit klassischer Literatur und Philosophie. Ab 1921 Kontrapunkt- und Kompositionsstudien bei Wilhelm Stenhammar. 1920 Studienreise nach Berlin, Dresden, Paris. 1929 Dirigierstudien bei Hermann Scherchen in Königsberg. 1932–1934 Dirigent des Königlichen Theaters in Stockholm, danach Gastdirigate in Europa und in den USA. Ab 1935 freischaffender Komponist; ab 1940 Kompositionslehrer, zu seinen Schülern zählen Karl-Birger Blomdahl, Sven-Erik Bäck, Ingvar Lidholm, Sven-Eric Johanson, Daniel Börtz. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. Außer Kammermusik komponierte R. Sinfonien, eine Choral-Sinfonie Die Offenbarung des Johannes (1940), Opern, ein Opern-Oratorium Joseph und seine Brüder (1945–1948), Ballette (Orpheus in der Stadt 1938), Kl.-Werke, Konzerte und Schauspielmusik.