On Processes of Object Petri Nets

Rüdiger Valk · 1996

English: Objects are studied as higher-level net tokens having an individual dynamical behaviour. In the context of Petri net research it is quite natural to model such tokens also by Petri nets. To distinguish them from the system net, they are called object nets. Object nets behave like tokens, i.e., they are lying in places and are moved by transitions. In contrast to ordinary tokens, however, they may change their state (i.e. their marking) when lying in a place or when being moved by a transition. By this approach a pretentious and challenging two-level system modelling technique is introduced. Similar to object-oriented programming, complex systems are modelled close to their real appearence in a natural way to promote clear and reliable concepts. Applications in fields like workflow, agent-oriented programming (as in AI research) or open systems networks are feasible. This report gives, for the first time, a precise definition of the basic model together with a suitable process semantics. Different but equivalent notions of such processes are studied as well as some of their elementary properties. To outline further research on n-level models, a 3-level object system is discussed. German: Es werden Petrinetze untersucht, deren Marken strukturierte Objekte mit eigenstandigem, dynamischem Verhalten sind. Vom Standpunkt der Petrinetztheorie ist es naheliegend, solche Marken ihrerseits als Petrinetze aufzufassen, wodurch sich ein anspruchsvolles und interessantes zweistufiges Systemmodell ergibt. Um sie besser von dem zugrundeliegenden Systemnetz zu unterscheiden, werden solche Objekte Objektnetze genannt. Objektnetze verhalten sich einerseits wie gewohnliche Marken, d.h. sie liegen auf Stellen und werden durch das Schalten von Transitionen bewegt, andererseits konnen sie ihren Zustand (d.h. ihre Markierung) verandern. Dies kann sich ereignen, wenn sie in einer Stelle ruhen oder durch eine Transition verlagert werden. Ahnlich wie bei der objektorientierten Programmierung konnen mit diesem Ansatz komplexe Systeme relativ naturlich und realitatsnah abgebildet werden, um klarere und zuverlassige Konzepte zu unterstutzen. Anwendungen im Bereich der Modellierung von Geschaftsprozessen (workflow), agentenorientierten Programmierung (im Sinne der KI) oder in offenen Netzen bieten sich an. In diesem Bericht werden zum ersten Mal das Grundmodell exakt definiert, eine prazise Prozesssemantik in verschiedenen aquivalenten Darstellungen angegeben und elementare Erscheinungen von verteiltem Prozessverhalten untersucht. Als Beispiel fur eine spatere Erweiterung auf n-stufige Modelle wird ein 3-stufiges Objektsystem diskutiert.

Read the paper · More papers on PaperTik